Sachpolitik statt Parteipolitik in allen Ortschaften der Samtgemeinde Wathlingen – Eine ECHTE Alternative! Wir brauchen Sie!

image

Nienhagen

Geschichte
Quelle: Wikipedia – Weitere Informationen

Zusammen mit ihrem Gemahl hatte Herzogin Agnes von Landsberg († 1266) südlich des Ortes in den Wäldern an der Aue, einem Nebenfluss der Fuhse, 1227 ein Zisterzienserinnenkloster gestiftet. Als die Mückenplage in den sumpfreichen Waldungen der Aueniederungen den Nonnen den Aufenthalt in dem Kloster unmöglich machte, verlegte sie dieses 1231 nach Wienhausen an der Aller. Die Nonnen aber nahm sie für ein halbes Jahr bis zur Fertigstellung des neuen Klosterbaues bei sich auf der Burg auf.

Im Sinne der kolonisatorischen Bestrebungen des Zisterzienserordens gab die Herzogin den bei der verlassenen Klosterstätte gelegenen Wald Siedlern zum Anbau frei und gründete so das Dorf Nienhagen.

1931 wurde, vor allem durch die Firma Wintershall, bei Nienhagen ein ergiebiges Ölfeld erschlossen. Bereits im ersten Jahr wurden 2324 t gefördert.[4] Auf diesem Ölfeld kam es am 29. September 1934 zum bislang größten Ölfeuer in Deutschland. Bei Bohrung Nienhagen 22 an der Langerbeinstraße entstand ein Erdölgroßbrand, dessen Flammen bis zu 50 m hoch gewesen sein sollen.

Die Freiwillige Feuerwehr wurde 1933 gegründet. Sie erhielt sogleich eine neue Motorspritze. Im Protokollbuch wurde auf S. 1 niedergeschrieben: „Am 22. Oktober 1933 hatte der Ausschuß der Gemeinde Nienhagen eine Versammlung zwecks Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr einberufen. Nach längerer Aussprache der Angelegenheit meldeten sich 40 Mann als aktive Mitglieder zur Freiwilligen Feuerwehr. Als Führer wurde der Landwirt Karl Beckmann, Haus Nr. 34, ausersehen, weil dieser bereits einen Kursus auf der Feuerwehrschule Celle mitgemacht hat.“

Zur Gemeinde Nienhagen gehören die Ortsteile Papenhorst und Nienhorst. In der jüngeren Vergangenheit kam Nienhagen durch ergiebige Erdölvorkommen zu Wohlstand.

Seit 1985 besteht in Nienhagen ein Heimatverein, der Ausstellungen und Wanderungen organisiert und eigene Publikationen herausgibt.

Quelle: Wikipedia – Weitere Informationen