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Hot Spot(t) für Nienhagen: „Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten?“

Hot Spot(t) für Nienhagen: „Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten?“ – Freifunk heißt heute die Lösung!

Hamburg hat es, München hat es und Berlin sowieso. Hurra!! Jetzt bekommt auch Nienhagen einen … Hot Spot für ALLE? Nein! Nicht ganz Nienhagen, sondern EIN Hot Spot für den Dorfplatz, wenn es nach der Mehrheit im Rat der Gemeinde geht! Und das mit Steuergeldern.

Aber für wen dort eigentlich? Dieselben Antragsteller haben sich kürzlich dafür eingesetzt, dass es am Herzogin-Agnes-Platz eine reine Wohnbebauung auf BEIDEN noch freien Bauplätzen geben soll. Bedeutet: Hot Spot für die neuen, dort angesiedelten Wohnungen? Internet inklusive? Klingt interessant.

Oder ist der bereits bestehende Hot Spot im Rathaus gemeint, der zurzeit noch geschützt ist und dann freigeschaltet wird? Setzt man sich zukünftig geschlossen ans Rathaus, um sich die neuesten Videos auf das Smartphone zu laden oder Netflix zu schauen? Vielleicht sind die Hot Spots aber auch für die schon kostenfrei stehenden Wohnmobile im Dorfzentrum? Oder für die Erkennung der verschiedenen Blumen im Sinnesgarten? Surfen in den Wartezimmern? Nope – ist dort nicht wirklich gerne gesehen, mit dem Handy zu spielen.

Oder hat die SPD vor, die gesamte Dorfstraße mit Hot Spots zu pflastern und dies mit Steuergeldern zu finanzieren?
Gleichzeitig werden unter dem Stichwort „Haushaltskonsolidierung“ Zuschüsse für Vereine in Nienhagen gekürzt. Gleichzeitig werden Kindergartengebühren angepasst bzw. erhöht. Passt das zusammen?

Firmen sollen sich an den Kosten beteiligen? Warum sollten die das machen? Persönliche Daten sammeln?
Wir sollten m. E. lieber das Projekt „Freifunk“ fördern.
Vodafone hat vor einigen Wochen den bestehenden Funkturm modernisiert. Die meisten Vodafone-Kunden haben in Nienhagen inzwischen eine LTE-Verbindung über das Smartphone. Der neue Telekomturm folgt. Übrigens gibt es bereits Hot Spots von Vodafone/Kabel Deutschland. Die Telekom plant die Einrichtung von 2,5 Millionen WLAN-Hotspots noch bis 2016 in Deutschland.

Was bleibt, sind viele offene Fragen und ein echtes Risiko für die Gemeinde. Denn ein von der Gemeinde initiierter oder gar betriebener Hot Spot kann auch für kriminelle Machenschaften missbraucht werden. Ein Antrag der SPD für einen Hot Spot für wirklich GANZ Nienhagen mit einer Geschwindigkeit von min. 50 MBit/s hätte viele Bürger seit 2012 wirklich gefreut. Schade, an diesen Antrag haben wir von der UWG auch nicht gedacht „wink“-Emoticon.

Seitdem setzt sich die UWG im Übrigen wirklich für Breitbandausbau und die Modernisierung bzw. neue Funktürme in Nienhagen ein. Vielen Bürgern konnten wir über direkte Kontakte zu Vodafone zum schnelleren Internet verhelfen.

Auch wenn die „angeblichen“ Kosten gering sein sollen, ist dies in unseren Augen ein „vorgezogenes Weihnachtsgeschenk zur Kommunalwahl im September“. Es ist noch nicht entschieden? Gut! Und wir werden im Verwaltungsausschuss versuchen, diesen Irrsinn zu verhindern. Nein, das ist keine „Verschwörung“ der UWG im Grundsatz gegen Hot Spots im Allgemeinen.

Die Lösung: „Freifunk“. Freie Netze werden von immer mehr Menschen in Eigenregie aufgebaut und gewartet. Jeder stellt seinen WLAN-Router für den Datentransfer der anderen zur Verfügung. So entsteht eine freie Infrastruktur. Das Ganze nennt sich „Freifunk“. In Celle gibt es bereits einen Verein. Das wäre ein Weg ohne Steuergelder! Informationen zum Verein gibt es hier. https://freifunk-celle.de/ Überlassen wir den Hot-Spot-Markt und das juristische sowie finanzielle Risiko der freien Wirtschaft!

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